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Montag, 6. Juni 2011

Ein neuer Keim!


Mal ehrlich: Machen Sie sich noch Sorgen um Ehec? Wenn nein: Mit Recht, denn es gibt inzwischen einen viel schlimmeren Keim.
Wenn ja: Mit Recht, denn diese Sorgen sind ein gutes Training für das, was uns noch blüht.

Noch hat der Keim keinen Namen, noch hat sich angeblich kein Robert-Koch-Institut mit ihm beschäftigt. Aber er ist viel schlimmer. Er sorgt für eine manifeste Gehirnerweichung (früher die Folge einer Geschlechtskrankheit) und ist bereits als endzeitliche Plage in der Bibel verheißen, wo es heißt: Denn wo das Aas ist, da sammeln sich die Geier. ( Matthäus 24, 28).

So seht und begreift also: Die schlimme Zeit ist da! Der Keim ist ausgebrochen. Es trifft vor allem Männer in jungen Jahren, aber  - wir werden es am dritten Beispiel zeigen –auch  andere Generationen sind nicht davor geschützt.
Zum Ersten - Keimbetroffene: Rund 1600 - , welch selbige zu einer Party strömten, die überhaupt nicht stattfand, noch dazu im Ehec-verseuchten Hamburg, um unter Absingung blödlicher Lieder den Geburtstag einer 16-Jährigen zu feiern, der gar nicht stattfand (denn diese erinnerte sich an glückliche Tage ihrer Kindheit und floh zu Oma und Opa). Sie grölten und soffen, urinierten und demolierten – und hatten zur Verrichtung dieser wenig stubenreinen Tätigkeiten lange Anfahrtszeiten in Kauf genommen, was die Diagnose progressiven Paralyse bestätigt.

Zum Zweiten: Keimbetroffene nur 40, aber äußerst heftig: Jugendliche aus Emsdetten, die mit Baseballschlägern und Messern dekoriert ins ruhrgebietische Kettwig reisten, nicht, um dort bei netten Mädchen um deren Händchen anzuhalten (was man ja noch verstehen könnte), sondern um sich schlicht und ergreifend mit anderen Halbstarken zu prügeln (Fahrzeit: 90 Minuten). Ebenfalls Diagnose. Progressive Paralyse.

Zum Dritten: Rund 7000 Menschen aller Altersklassen (selbst Erzieherinnen), die (zum Teil quer durch Deutschland) fuhren, um in Unterschleißheim sich von Braco (sieht angeblich aus wie ein Schulbub mit Hundeblick) für ein paar Minuten in die Augen schauen zu lassen, welches zu unkontrollierbaren Emotionsschüben führen kann, wohingegen die berüchtigten Hitzewellen nur die bekannte Mücke im Vergleich zum Elefanten zu sein scheint.

Es ist klar, warum der Bundesarzneimittelherstellerminister noch nichts dazu gesagt hat: Er müsste wahre Städte von Krankenhäusern mit Intensivstationen bauen, um diesen Keim einzudämmen.

Seid auf der Hut! Weiß der Geier – um einen kühnen Bogen zum Anfang unserer kleinen Betrachtung zu schlagen, was am kommenden Wochenende geschieht!

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