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Freitag, 18. März 2011

Von Ostereiern und Dialogen

Eine Mutter erzählt mir von einem Trick, den ihr Mann, gleichzeitig Vater, beim Osterspaziergang anwendet. Um den Kinder diesen ein wenig zu verschönern, nimmt er ein paar Eier mit. In dem Augenblick, wo die Kinder unachtsam sind, wirft er sie auf den Rasen, ins Gebüsch - jedenfalls für ihn in Sichtweise und spornt die Kinder an, die Eier zu suchen. Wenn sie diese nicht sofort finden, gibt er ihnen heiße Tipps. Schließlich bringen sie ihm freudestrahlend, was sie gefunden haben, er steckt sie in den Jackentasche, und nach ein paar Minuten werden die Eier wieder dem fröhlichen Suchspiel zugeführt.

Hin und wieder, so scheint es mir, haben manche den Wunsch, dass Dialoge ähnlich ablaufen. Welche Ergebnisse gefunden werden, natürlich nach langem Suchen, intensiven Gesprächen und vielen Arbeitsgruppen - manchmal stehen die Ergebnisse schon von Anfang an fest.

Ach ja, was wäre, wenn die Kinder plötzlich Ostereier finden, die der Vater gar nicht versteckt hat? Bestimmt sind sie ungenießbar, bestimmt nicht gut für den jungen Körper, wer weiß denn schon, wer diese wohl versteckt haben mag!

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