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Mittwoch, 13. April 2011

Bishop's comeback

"Wie freute ich mich als man mir sagte, zum Haus des Herrn werden wir pilgern" kündet der Beter des Ps. 122. In gleicher Freude kündet Bischof i.R. Mixa, dass auch er nach langer Zeit des Schweigens und der inneren Einkehr wieder pilgern wird: wie ein mittelalterlicher Wanderbischof: auf zu den Herzen der Jugendlichen (immerhin: Damit kennt er sich aus, schließlich lag ihm das Schrobenhausener Waisenhaus besonders am Herzen). Nun fragt der erfreute Hörer dieser Ankündigung, was denn mittelalterlich sein wird: Die Botschaft? Nun ja, um, nun sagen wir mal, plakative Aussagen war Herr Bischof i.R. nie verlegen. Das Wandern? Ist eigentlich, dem Volksgesang zufolge, des Müllers Lust, doch der residiert in Regensburg und wäre gewiss gern nach München gewandert. Jetzt wird er sicherlich voller Freude seinem wandernden Bruder Kost und Logis gewähren.
Was also sonst mag noch mittelalterlich sein? Ach, darüber schweigt der Kirchenmaus' Höflichkeit, will allerdings nicht bestreiten, dass Herr Bischof i.R. Mixa sich in dem einen oder anderen mittelalterlichen Brauch in und außerhalb der Kirche möglicherweise gut auskennt, auch wenn die neuerdings gewollte römische Transparenz  ab Etage Bischof nur eine relative geblieben ist.
Den Pilgersegen erhält er - na, von wem wohl? - von Kardinal Marx. Der, wie zu vermuten ist, sich besonders freut, dass sein Bruder pilgern wird, von einem Haus des Herrn zum nächsten und immer wieder zu den Herzen der Jugendlichen.
Das also, die Überraschung ist gelungen, ist der bischöfliche Beitrag zum Dialog. Die Kirchemaus freut sich schon jetzt. Auf geht's, Herr Bischof!

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