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Sonntag, 17. April 2011

Nix neues aus dem Vatikan

Am 21.4. läuft einer neuer Film über den Vatika an: Francesco e il Papa. Was er zeigt, es wenig spannend - schließlich darf die heiligen Mauern auf direktem Weg nichts verlassen, was nicht vorher sorgfältig begutachtet worden ist. Was er nicht zeigt, ist aber ebenso wenig spannend. Der Produzent Peter Weckert laut kipa:

"Der Wille, das eigene Bild zu kontrollieren, sei im Vatikan eine jahrhundertealte Tradition und auch heute noch sehr stark, sagte Cappellari dazu in einem Interview für das Presseheft: "Sie wissen ziemlich genau, wie sie sich selbst darstellen wollen, und man bekommt schnell den Eindruck, dass die Person des Papstes unerreichbar bleiben soll." Die Kurie wolle das Geheimnisvolle, welches Papst und Vatikan umgibt, um jeden Preis bewahren.
   Von indiskreten Kamerablicken abgeschirmt bleibt deshalb im Film, als sich der Papst vor einem Spaziergang seiner roten Schuhe entledigt, um Wanderschuhe anzuziehen. Gar nicht erst gedreht werden durfte eine vorgesehene Begegnung des Papstes mit seinem Bruder Georg Ratzinger im Garten von Castel Gandolfo - aus ästhetischen Gründen, wie es hiess, denn damals trug der Papst einen Gips, nachdem er sich die Hand gebrochen hatte."

Fällt mir nur noch der Witz über eine besonders keusche Nonne ein, die in den sechziger Jahren in der Volkschule vor Kindern den Priesterstand in höchsten Tönen verklärte. Worauf ein Kind die Nonne fragte: Muss denn ein Pfarrer auch Pipi? Die Nonne darauf, selbstverständlich leicht errötend: Ja. Aber nicht so oft.

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